Rezension – After Work


Rezensionen / Mittwoch, Juli 4th, 2018

Von der Lesejury erhaltenes Rezensionsexemplar. Nochmal vielen Dank!

Hallöchen!
Letzten Monat durfte ich an der Leserunde zu „After Work“ teilnehmen. Ich weiß, die Rezension kommt etwas später , aber ich habe einfach die Zeit und die Muse dazu nicht gefunden…
Jetzt wünsche ich Euch, aber viel Spaß 🙂

Titel: After Work
Autor/in: Simona Ahrnstedt
Genre: Frauenromane
Seitenanzahl: 519
Erscheinungstermin: 29.03.2018
Einband: Paperback
Verlag: LYX
Preis: 15,00€
Link: Zum Buch 

Inhalt

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du küsst ihn.
Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
Und er ist dein neuer Chef.
(Quelle)
Meine Meinung 

Cover

Ich finde das Cover süß und es passt gut zum Inhalt des Buches, jedoch verkörpert, die darauf abgebildete Frau, Lexia überhaupt nicht. Lexia wird immer wieder als mollig beschrieben und niemand kann mir weiß machen, dass die Frau auf dem Cover einen ähnlichen Körperbau wie sie besitzt… Darauf hätte man bei der Gestaltung des Covers meiner Meinung nach durchaus achten sollen.

Handlung/Schreibstil

„After Work“ ist in der dritten Person geschrieben, wobei ich immer ein lachendes und ein weinendes Auge habe, da ich finde, dass es so ganz oft passiert, dass die Gefühle der Personen nicht so recht hervorkommen. Simona Ahrnstedt hat dies jedoch ziemlich gut gelöst, indem sie immer wieder zwischen der Sicht von Adam und Lexia gewechselt hat.
Besonders gut sind ihr jedoch die Stellen gelungen, in denen Lexia sehr leidenschaftlich über das Thema „Body Positivity“ gesprochen hat, denn diese waren sehr bewegend und ergreifend.
Kommen wir zur Handlung. Ich habe eine etwas andere Fortgang der Handlung erwartet, jedoch hat mich der eigentliche Fortgang auch nicht enttäuscht oder ähnliches, aber die Autorin konnte die Buchidee für mich leider nur ok umsetzen. An vielen Stellen fehlte mir die Spannung und es wurde langatmig, aber vor allen Dingen hat es ewig gedauert bis etwas passiert ist, wodurch ich hätte weiterlesen wollen. Teilweise musste ich mich tatsächlich ein wenig durchquälen.

Figuren

In diesem Buch gab es erstaunlicherweise einige Personen, die ich gar nicht leiden konnte. Ein gutes Beispiel dafür sind ihre Kollegen, die sie ständig wegen ihres Gewichtes gemobbt haben.
Kommen wir aber zu den Protagonisten Adam und Lexia. Ihre Liebesgeschichte hätte echt total süß werden können, aber dieses ewige hin und her hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Oft waren auch die Reaktionen der beiden einfach nur total frustrierend und zum Haare raufen, da sie so dämlich waren…
Ich hätte mir auch gewünscht, dass es ein wenig Nebenhandlung gegeben hätte, denn kurz gesagt gab es keine. Zum Beispiel wäre es schön gewesen etwas über Lexia´s beste Freundin zu erfahren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn es ein wenig mehr Abwechslung gegeben hätte, die Handlung an einigen Stellen nicht so nervenaufreibend oder langatmig gewesen wäre.

Fazit

Insgesamt war das Buch ok, trotz der vielen negativen Punkte. Eins steht aber definitiv fest. Dieses Buch hätte seine ca. 500 Seiten nicht gebraucht. 400 hätten es definitiv auch getan und wären wahrscheinlich sogar besser gewesen.
Zu guter Letzt gebe ich „After Work“ von Simona Ahrnstedt 3/5 Sternen.

Eure Kim

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